Die SHC Rockets sind bei der Suche nach einem Trainer für die kommende Saison in der Skaterhockey-Bundesliga fündig geworden und haben dabei einen echten Coup gelandet: Der ehemalige Eishockey-Profi Martin Sychra wird künftig die Geschicke der Raketen leiten.

Martin SychraIn der nationalen Sportszene ist Martin Sychra eine fest Größe. Der gebürtige Tscheche, der 1992 von den Montreal Canadiens gedraftet wurde, stand als Eishockey-Profi insgesamt rund 15 Jahre auf den Kufen. Allerdings musste er seine Karriere während der Saison 2005/06 wegen einer Verletzung beenden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Zusage von Martin Sychra erhalten haben. Schon vor einem Jahr hatten wir uns intensiv um ihn bemüht. Leider hat seine berufliche Belastung ein Engagement damals verhindert, doch jetzt hat es glücklicherweise funktioniert“, berichtet der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher.

Zu den Rockets pflegt der 36-jährige Martin Sychra schon seit langem ein intensives Verhältnis. In den Jahren 2002 und 2003 schnallte er während der Eishockey-Sommerpause sogar selbst die Rollen unter und stürmte damals für die Skater.

Ehrgeiz und Professionalität möchte er den Raketen vermitteln. „Ich glaube, dass die Sportart noch weiter wachsen wird. Skaterhockey ist ungemein attraktiv und das Niveau ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Von den Dingen, die ich während meiner Laufbahn gelernt habe, möchte ich nun einiges weitergeben“, betont Sychra.

Das Ziel für die kommende Saison ist dabei bereits formuliert. Schließlich werden die Nord- und die Süd-Staffel nach der anstehenden Spielzeit zu einer eingleisigen Bundesliga zusammengelegt. Und um dann dabei zu sein, müssen die Rockets in der regulären Saison einen der ersten fünf Plätze belegen. „Um das schaffen, müssen wir von Anfang an zusammenwachsen. Jeder muss seine Bedeutung und seine Rolle für das Team kennen und sich entsprechend verhalten“, unterstreicht Sychra.