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Überraschungs-Raketen


2009_03_21_WAZ
 
Skaterhockey, 1. Bundesliga
Die SHC Rockets wollen auch in dieser Saison den ein oder anderen Coup landen. Heute Auftakt gegen Lüdenscheid.
Mit dem Heimspiel gegen die Highlanders Lüdenscheid starten die Hockeyskater der SHC Rockets am heutigen Samstag (17 Uhr, Raumerstraße) in die Bundesliga-Saison. Dabei wartet gleich zum Auftakt eine ganz schwere Aufgabe. Denn die Gäste gelten als aktueller Vizemeister als einer der ganz heißen Anwärter auf den Titel.  

Mit dem Einzug ins DM-Halbfinale haben die Raketen eine starke Saison 2008 absolviert. Doch damit wollen die Essener noch nicht das letzte Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte geschrieben haben. „Wir wollen perspektivisch auch mal um die Meisterschaft spielen”, unterstreicht der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher. In dieser Saison dürfte das aber noch nicht realistisch sein. Zwar haben die Rockets den Stamm ihrer Mannschaft gehalten, doch mit einem Durchschnittsalter von 21,7 Jahren stellen sie das jüngste aller Erstliga-Teams.

Neu zu den Rockets gefunden haben die beiden Verteidiger David Neuss und Mathias Holtmann sowie Angreifer Marc-André Otten. „Mit den Dreien haben wir uns qualitativ verstärkt”, meint SHC-Trainer Carsten Lapaczynski. Denn in Jan-Kristof Bedrna hat den SHC lediglich ein Leistungsträger verlassen.

Das Ziel der Essener lautet wie schon in den vergangenen Jahren: Einzug in die Playoffs. Doch um das zu erreichen, müssen die Raketen einen der ersten vier Plätze der Nord-Gruppe belegen. „Und das wird in diesem Jahr noch schwieriger als in der vergangenen Spielzeit. Denn auch die anderen Klubs sind besser geworden”, meint Böttcher.

Daher sei ein guter Start für den SHC von großer Bedeutung. „Das Programm ist jedoch alles andere als optimal”, findet Böttcher, der sich zum Auftakt eher einen einfachen Widersacher gewünscht hätte. Während die Rockets auch in diesem Jahr auf den eigenen Nachwuchs setzen und einige Talente nach oben ziehen, baut der Auftaktgegner aus Lüdenscheid auf Eishockey-Profis und Importspieler. So stehen in Ondrej Novak, Pavel Trejbal, David Balázs und Jiri Svejda gleich vier tschechische Asse in Reihen der Gäste. Auch Eishockey-Stars wie Michael Wolf oder Alexej Dmitriev stehen im Kader.

„Bange machen gilt nicht”, meint jedoch Böttcher, der sogar mit einem Coup gegen Lüdenscheid liebäugelt. Denn das SHC-Team ist seiner Meinung nach optimal vorbereitet und bereit, den Kampf um die Liga-Punkte anzugehen: „Carsten Lapaczinski hat die Jungs in den vergangenen Wochen exzellent vorbereitet. Und obwohl die Entwicklung unserer Spieler im Vordergrund steht, bin ich mir sicher, dass wir auch diesmal wieder für die ein oder andere Überraschung gut sein werden.”

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